Union Fürstenwalde startet beim Berliner AK

Am Samstag geht für Union Fürstenwalde die Regionalliga-Saison los. Gegner ist auswärts der Berliner AK 07.

Viel Schweiß fließt derzeit bei mehr als 30 Grad Celsius bei den täglichen Trainingseinheiten bei der Mannschaft aus der Domstadt. Chefcoach Matthias Maucksch sowie Co- und Torwart-Trainer Nico Hinz fordern ihre Jungs auch bei der Hitze, denn die wird sie ebenfalls beim Punktspielstart in der Regionalliga Nordost am Sonnabend, 13.30 Uhr, beim Berliner AK erwarten.

Und es dürfte auch so ein heißer Tanz werden. Maucksch sieht den Berliner Athletik Klub als eine der spielstärksten der auf 20 Mannschaften aufgestockten 4. Liga. Zu den Favoriten zählt der Fußball-Lehrer auf jeden Fall die beiden Drittliga-Absteiger Chemnitzer FC und Carl-Zeiss Jena. Dazu kämen Teams wie Viktoria Berlin, VSG Altglienicke, BFC Dynamo, Hertha BSC II, Energie Cottbus und möglicherweise Lok Leipzig. „Die Liga hat eine ordentliche Qualität, ist mit vielen Traditionsvereinen bestückt, die früher schon in der DDR-Oberliga und zuletzt auch höherklassig gespielt haben. Und sie ist sicher auch ein Sprungbrett für junge Spieler, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.“

Das dürfte dann auch auf die Fürstenwalder zutreffen. Die hatten, wie in den vergangen Jahren, auch wieder einen großen Aderlass vor dem scharfen Saisonstart zu verzeichnen. Zwölf Spieler haben den Verein verlassen. Inzwischen sind aber auch elf Akteure neu hinzugekommen. Zuletzt am Donnerstag der Linksfuß Dimitrios Komnos, der vom Liga-Kontrahenten SV Babelsberg 03 kommt. Der in Potsdam wohnende Grieche ist nach einer langwierigen Schulterverletzung wieder fit und schon am Samstag spielberechtigt.

Ob er von Beginn an dabein sein wird, verriet Coach Maucksch vor dem Abschlusstraining am Freitag nicht. „Ich habe eine Wunschformation im Kopf. Aber wir sind nach der kurzen Vorbereitungszeit und vielen neuen Akteuren natürlich noch nicht optimal eingespielt. Auf jeden Fall müssen wir unsere beste Leistung performen, um etwas Zählbares, sprich Punkte, mitzubringen.“

Dass der Auftakt gleich ein Geisterspiel, beim BAK sind keine Zuschauer zugelassen, ist, stört Matthias Maucksch nicht: „Wir haben uns ja schon in den Testspielen daran gewöhnen können.“ Das erste Heimspiel bestreitet der FSV Union erst am 26. August, 17.30 Uhr, gegen Jena. Vier Tage davor wollen die Fürstenwalder ja noch den Landespokal im Endspiel gegen Babelsberg in Luckenwalde gewinnen.